Tage im Museum - Uhr-Zeiten

Erfinderzeiten, das Auto- und Uhrenmuseum

Ein Museumsbesuch lohnt sich immer. Ich hätte da einen besonderen Tipp. Das Auto- und Uhrenmuseum in Schramberg. Auf vier Etagen bekommt man einen großartigen Einblick, was Erfinder- und Pioniergeist alles zustande brachte. Autos aus der Nachkriegszeit, der Aufbauzeit und der Zeit des Wirtschaftswunders und die Entwicklung der Uhrenindustrie können erkundet werden. Liebevoll zusammengestellt und vom gesamten Team perfekt in Szene gesetzt. 


Als Welthauptstadt der Uhren machte sich Schramberg vor allem durch die Firma Junghans um 1900 einen Ruf. Auch die Hamburg Amerikanische Uhrenfabrik (HAU) spielte eine große Rolle, was die Entwicklung und Produktion von Uhren anging. In den ehemaligen Produktionsgebäuden entstand u.a. auch das Museum "Erfinderzeiten", nachdem die Stadt Schramberg das Gelände der ehemaligen HAU in den 1990er-Jahren erwarb. 2010 wurde das Auto- und Uhrenmuseum eröffnet.


Das Auto- und Uhrenmuseum ist Teil der Museumslandschaft Schramberg, zu der auch das Eisenbahnmuseum, das Dieselmuseum und die Autosammlung Steim gehören.


Ich bin stolz, einen kleinen Beitrag geleistet haben zu dürfen, dass das Besuchererlebnis in den Erfinderzeiten noch perfekter wird.


Einige Highlights der Ausstellung "Uhr-Zeiten"

Ausgangssituation:


Als zusätzliche Informationsquellen für Besucher dienten bislang 10" Foto-Frames als Medium. Diese waren aber mit der Zeit in die Jahre gekommen, die Helligkeit hatte sichtlich nachgelassen, einige funktionierten gar nicht mehr. Die an der Seite befindlichen Speicherkarten konnten gestohlen werden, auch das ist passiert. Die Stromversorgung machte an manchen Stellen Probleme. 


Bei einem Termin mit der Museumsleiterin Frau Müller planten wir eine neue Lösung.


Größere Anzeigemedien, die aber noch auf und an den vorhandenen Stelen und Wandhalterungen befestigt werden können. Das Thema Speicherkarten musste gelöst werden. Heller, größer und leichter in der Handhabung, das waren die Wünsche. Auch das Budget spielte eine Rolle.


Als Spezialist für Digital Signage dachte ich natürlich zuerst an eine vernetzte Lösung mit Clients, die an das Netzwerk angebunden sind. Ein CMS, welches die Clients überwacht und auf einfache Art und Weise die Bespielung der einzelnen Stationen ermöglicht. Ja, da gibts was vom AV-Profi. Zig-mal realisiert, kein Problem.


Doch! Nicht nur ein Problem: Budget, Displayabmessungen, Netzwerk, Stromversorgung


Wie oft ändern sich Inhalte? "Eigentlich gar nicht", sagte man mir. "Wir brauchen nur eine zuverlässige Lösung zur Anzeige des historischen Foto- und Videomaterials..."  Also weg von einer vernetzten Digital Signage Lösung. ePapers als Alternative waren schon früh aus dem Rennen, weil Diashows und Videos abgespielt werden sollten.


Lösung:


Ich habe mich nach unseren Gesprächen auf die Suche gemacht. Foto Frame? Displays mit Medienplayer und eingebautem Speicher? Am Ende wurde es eine Kombination daraus. Schickes, flaches, hochaufgelöstes Display mit 13,3" Bildschirmdiagonale, mit eingebautem Speicher und Betriebssystem mit Mediaplayer. Mit allen Möglichkeiten, falls in Zukunft neuer Content zur Verfügung steht. Wir durften 17 Stück liefern und installieren.


   

Ausführung:


In Vorbereitung auf die Auslieferung und Installation wurde der Content bearbeitet, der dann auf die Mediaplayer hochgeladen wurde. Als Startlogo beim Einschalten wurde das Logo der Erfinderzeiten installiert. Das Thema Stromversorgung wurde bei uns in einer Testumgebung erprobt.


Nachdem der Elektriker einige vorbereitende Arbeiten abgeschlossen hatte, folgte die Installation.


Die vorhandene Verkabelung für die Stromversorgung weiter zu nutzen war eine Entscheidung, die auch aus Budgetgründen geboten war. Relativ lange Leitungsstrecken machten bei der bisherigen 5V-Stromversorgung mit den zum Teil mitgelieferten Netzteilen Probleme, weil der Spannungsabfall über den Leitungsweg dazu führte, dass zum Teil nur noch 4V am Fotoframe ankamen. Flackern oder zeitweise Ausfall waren die Folge.

 

Wir haben entschieden, die Betriebsspannung mit 12V zu wählen und ein zentrales Industrie-Netzteil mit getrennt regelbaren Ausgängen und Überwachung für die unterschiedlich langen Strecken einzusetzen.


Anfang Mai fand dann die Installation statt. Zwei spannende und arbeitsreiche Tage im Museum - ein anspruchsvolles Projekt, welches viel Freude bereitet hat.


Bei einem Besuch durfte ich mich überzeugen, dass alles so wie geplant funktioniert. Dabei erlaubte man mir Fotos zu machen.


Die Gefrorene Zeit

Ein weiters Projekt, bei dem wir unterstützen durften, war der Umbau eines Exponats für den Audio Guide für die Museumsrallye für Kinder - "die gefrorene Zeit"


Ausgangssituation:


Das bisherige Display war defekt und man wünschte sich hier ein neues Display. Interaktiv sollte es sein, dass die Besucher das Video (neu) starten und beenden können. Ein Lautsprecher sollte für den guten Ton sorgen. 

 

Lösung:


Hier entschieden wir uns für ein Digital Signage System mit einem 15" Touch-Display und integriertem PC mit Windows-Betriebssystem. Ein Display, welches wir z.B. auch für Notdienstanzeigen in Apotheken verwenden. Das CMS (Content Management System) erlaubt den Remotezugang zur Steuerung und Aktualisierung des Contents. 


Full Service Provider:


Alles aus einer Hand. Wir bauten das Exponat um, das neue Display musste mit einem Passepartout versehen werden, eine Halterung für das Display eingebaut werden, der Content (Video) musste angepasst werden und der Startbildschirm mit einem Start-Button programmiert werden. Eine Manipulation des sog. Kiosk-Systems durch Verlassen der Anwendung sollte ausgeschlossen werden. Ein aktives Lautsprechersystem sorgt für die Wiedergabe der Tonspur des Videos.


Beratung - Planung - Umbau des Exponats - Content - Programmierung - Test - Inbetriebnahme


Wir überwachen das System proaktiv und können so etwaigen Fehler und somit einer Unterbrechung des Betriebs schon im Vorfeld begegnen.


Begonnen haben wir unsere tolle Zusammenarbeit übrigens mit der Lieferung und Installation eines Profi-Rollwagens mit elektrischer Höhenverstellung für ein bestehendes Display, welches an einem "Wohnzimmer-Bodenständer" montiert wurde, welcher mit Spanngurten fixiert werden musste, damit er nicht umfällt.

Ich darf mich herzlich für das Vertrauen, die partnerschaftliche Zusammenarbeit, die Gastfreundschaft und die wertvolle Unterstützung beim gesamten Team der Erfinderzeiten bedanken.


Gerne unterstütze ich weiter mit Digitalen Anzeigesystemen und viel mehr - auch in Ihrem Museum?

Wir haben bestimmt auch Ihre Lösung...


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